Sonntag, 31. Dezember 2006

von Bolivien nach Chile


.... die Busfahrt nach Uyuni war die Hoelle. Wir befuhren keine Strasse sondern ein Waschbrett. Also an Schlaf war nicht zu denken. Irgendwie hatte ich auch nicht genuegend Durst auf Wein, so dass nur eine der zwei Flaschen verzehrt werden konnte.



Es gab auch Steh- und Sitzplaetze im Gang, man half sich mit Coca und Tomaten. Ueberreste befanden sich dann am Busboden.

Da wir um 4.00 Uhr frueh in Uyuni angekommen sind, durften wir noch bis sechs im Bus schlafen - was mir wieder nicht gelang. Danach machten wir uns auf die Suche nach einem Tourveranstalter, dies immernoch in Begleitung der drei brasilianischen Reisenden. Gebucht wurde dann ein Fahrer der uns durch Salzwueste (Salar de Uyuni) und Lagunenlandschaft bis hin zur chilenischen Grenze (nahe San Pedro de Atacama) bringen sollte (6 Leute - ein Schweizer, drei Brasil., wir).
Gebucht - bezahlt - ab zum Fruehstueck. Irgendwie verspuehrte ich keinen grossen Appetit. Ich schlussfolgerte messerscharf. Zu viel Wein (Ha, ein halbes Flaeschchen.. vielleicht die Hoehe?). Die einzig verwirrende Tatsache waren fehlende Kopfschmerzen.
Wie sich herausstellte, eine komplette Fehlanalyse. Gegen 10.30 Uhr solllte unsere Reise beginnen. Allerdings waren Strom- und Wasserversorgung in dem kleinen Wuestenort zusammengebrochen, womit das Betanken der Autos manuell durchgefuehrt werden musste. Dies beanspruchte etwas mehr Zeit und wir warteten etwas laenger. Und waerend wir so warteten, ueberkam mich das dringende Beduerfnis, eine kleine Unterhaltung mit der Strasse zu fuehren. Spontane Proteinallergie - vorn und hinten. Diese zog sich dann so 3 bis vier Tage hin. Der erste Tag war der schlimmste. Ich war dermassen schwach, dass ich nur mit Muehe ein paar ordentliche Fotos ausserhalb des Jeeps machen konnte - mit Traubenzuckerdoping gings dann.

Die Tour war trotz allem sehr schoen. Herrlichste Landschaften, angefangen mit dem schier endlosen Salzsee, bis hin zu Lagunen mit Flamingos, Vicuñas (Wildlamas) und wunderschoenen Bergpanoramen sowie Thermalquellen und Geysiren. Uebernachtet wurde in relativ einfachen Unterkuenften.



Fuer Leute mit Staubaversionen ist die Tour nicht zu empfehlen. Die Kameraausruestung hat auch etwas gelitten. All das fand in etwa 4000 m Hoehe statt, was sich dank unserer guten Aklimatisation kaum zu spueren war. Am Ende wurden wir dann in der Wueste ausgesetzt. Sprich San Pedro de Atacama, Chile.
2000m tiefer (alle Flaschen beulten sich nach innen) und mui turistico - also halbe Hoehe und doppelt so teuer. Hier verbrachten wir den restlichen (dritten) Tag bei einer Bullenhitze. Ich konnte gluecklicherweise wieder feste und fluessige Nahrung konsumieren. Bei Katja waren allerdings erste Symtome einer Magenverstimmung zu erkennen. Dies lag eventuell an dem Kartoffelsalat welchen ich verschmaehte, vielleicht auch nicht.
Der chilenische Bus am Abend war dann prinzipiell ganz gut. Schoene Sitze zum Schlafen, Toilette, saubere Menschen. Die Luft war trotzdem schlecht und heiss. Das Klo funktionierte nicht ordnungsgemaess, statt mit Wasser wurde mit Kloake gespuehlt und somit verbreiteten sich unangenehme Gerueche, welche mit grossen Mengen chilenischen Duftsprays (wird bei uns als Insektizid verwendet) uebertuencht wurden. Dies hatte gluecklicherweise narkotische Wirkung auf alles Leben im Passagierbereich (auch auf mich!!). Nur Katjas Verdauungssystem war davon ausgeschlossen.
Hier in Iquique werden wir Silvester verbringen und uns bei Strand, Sonne und ordentlichen hygienischen Verhaeltnissen erholen.






Guten Rutsch und ein gesundes Neues Jahr wuenschen Katja und Christian

Dienstag, 26. Dezember 2006

Transport in Bolivien

Heute einmal ein paar kleine Anekdoten ueber die Transportsituation in Bolivien.
Aus Copacabana brachte uns ein schoener roter Bus, der teils mit Touristen, teils mit Einheimischen gefuellt war, nach La Paz (4h). Zuerst wurde das Gepaeck in die vorgesehenen Stauraeume verladen, dann noch durch ein geoeffnetes Busfenster eine Flasche Wasser bestellt, bezahlt und erhalten. Auf gings. Katja und ich sassen in der letzten Reihe am einzigen defekten Fenster des Busses, womit das Fotografieren enorm erschwert wurde. Dazu noch zwei Deutsche und ein bolivianisches Maedchen. Dieses verliess den Bus irgendwann und wurde durch eine aeltere Frau ersaetzt. Hierbei handelte es sich offensichtlich - also eher aus olfaktorischer Sicht- um eine Fischverkaeuferin. Es roch also, aber alles in ertraeglichem Bereich. Nach der ersten Pause roch sie dann auch nach Zwiebeln, was auf ihren Mittagstisch zurueckzufuehren war. Die Landschaft war eindrucksvoll wie immer. Am Rande der Strasse, welche am Titicacasee entlang fuehrte, waren viele bettelnde Kinder zu sehen. Nach etwa 1,5 Stunden Fahrt wurden wir in kleine Motorboote verladen und ueber den See gebracht. Der Bus indes fuhr auf ein anderes eigentuemliches Faehrboot. Dort ueberstand er irgendwie recht schief mit noch einem PKW die Faehrfahrt. Auf der anderen Seite angekommen, bestiegen wir erneut den Bus und wurden nach La Paz gefahren. Am Busterminal angekommen versuchten wir einen Bus nach Uyuni zu buchen. In Uyuni gibts einen riesigen Salzsee, wo wir unsere Vorraete auffuellen wollen. Das Iberia-Salz ist naemlich alle.
Auf jedenfall fuhr kein Bus dorthin weil Feiertag war. Ok, also nur bis Oruro gebucht (4h). Nach dem Kauf des Bustickets muss man noch Tax fuer das Terminal bezahlen. Das ist ueberall so. Wahrscheinlich finanziert sich die hiesige Volkswirtschaft auf diese Weise, sonst wuesste ich nicht wie. In Cocacabana zum Beispiel sassen wir in einer Kneipe und bestellten Pizza a la carte. Daraufhin rannte der Barmann in die Pizzaria nebenan und orderte dort das Essen, preisgleich. Aehnliches passierte mit Bier oder Wein. Da gingen die Restaurantbesitzer in den Laden nebenan und organisierten selbiges zum Ladenpreis. Oder die Laeden der Ticketverkaefer - da erhaelt man Tickets zum gleichen Preis wie am Busterminal. Keine Ahnung wie hier Geld verdient wird.

Da wollten wir also ein Zugticket nach Uyuni erwerben. Am Abend zuvor war der Schalter geschlossen, also am naechsten morgen halb Acht auf der Matte stehen. Nummer ziehen und warten. Am Vorabend hatten wir ein paar Brasilianer kennengelernt, welche 10 Nummern vor uns an der Reihe waren. Nach drei Stunden Wartens wurde uns dann mitgeteilt, das der Zug voll waere - eine Nummer trennte die Brasilianer vom Ticket. Jetzt fahren wir mit dem Bus. 20.00 Uhr Start in Oruro, Ankunft voraussichtlich 4.00 Uhr in Uyuni - bis um 6.00 Uhr darf im Bus geschlafen werden. Wir gehen dann noch zwei Flaschen Wein kaufen. Als Schlaf- und Beruhigungstrunk. Auf der Fahrt nach Oruro sass ein Mann vor uns der hat sowas von gestunken ... ich hoffe wir brauchen diesmal keine Nasenklammern.
Allerdings sitzen vor uns diesmal erneut zwei Familien. Uebrigens sollte man sichergehen und seinen Namen mit Kuli in die Sitzplatzliste fuer den Bus zu schreiben. Namen welche mit Bleistift geschrieben sind, werden wegradiert wenn andere Interessenten kommen.
In Uyuni wollen wir eine mehrtaegige Tour machen, bis demnaechst.

Sonntag, 24. Dezember 2006

feliz navidad zum zweiten

Ja jetzt auch noch herzliche Weihnachtsgruesse von mir! Wir schreiben gerade parallel an zwei rechnern, deshalb weiss ich nicht, was sich so wiederholt.
Ich hoffe Ihr habt alle ein geruhsames Fest, bei uns ist das auf jeden Fall so mit dem geruhsam. Wir sind am 21. hier am Titicacasee in Bolivien gestrandet. Der Ort heisst Copacabana und ist wirklich ziemlich entspannt. Diese Bucht hier gab uebrigens der bekannteren in Rio de Janeiro ihren Namen und nicht umgekehrt.
Natuerlich gibt es viele Touristen im Verhaeltnis zu den Einheimischen und den auf laengere Zeit haengengebliebenen Typen, die Schmuck verkaufen und sicher auch die ein oder andere Tuete. Aber dafuer gibt es auch eine Restaurant- und Kneipendichte wie in der Dresdner Neustadt, nur die Preise liegen teilweise bei einem Zehntel! Das Miteinander hier ist im Vergleich zu den anderen Staedten, die wir bis jetzt erlebt haben ziemlich ausgeglichen. Man wird nicht staendig belagert, Alpakapullover, Touren irgendwohin zu kaufen oder in ein Restaurant gedraengt. Man hat ja genug Zeit eh hinzugehen.
Gestern und vorgestern sind wir ein bisschen in der Gegend herumgekraxelt, da reicht bei einer Seehoehe von ca. 3800m jeweils ein Tagesausflug. Einmal rechts die Bucht entlang, da gab es statt dem normalen Weg fuer die Pilger auch ein paar Felsbloecke und links die Bucht entlang am Steinstrand. Christian konnte endlich ein paar Voegel fotografieren, auch Kolibris, aber noch nicht in der gewuenschten Pose vor ner Bluete, ihr wisst schon.
Dafuer war er gestern mit einem kleinen Boot angeln, hat natuerlich nichts gefangen.

Copacabana ist uebrigens der Ort mit dem groessten Popcorn der Welt, sowohl was die Korngroesse als auch die zur Verfuegung gestellte Menge angeht. Also eine Kinderhand ist manchmal schon voll mit einem pasankalla und um den zu kriegen muss es sich schon ganz schoen strecken. Ich habe keine Vorstellung von dem Volumen der Saecke, aber wir haben ein 1000 Liter Fass mit Wasser auf dem Dach unseres Hostels und die Groesse kommt ungefaehr hin. Von den Verkaeuferinnen sieht man trotz der mehrfachen Wollroecke nur Kopf und einen kleinen Teil des Oberkoerpers, wenn sie hinter den Saecken stehen.
Gestern haben wir einen Haufen mit Blumen geschmueckter Autos gesehen. Zwar waren auch ein paar Brautpaare dabei, aber die mesiten waren hier in Copacabana, um ihre Autos segnen zu lassen. Angeblich wird sogar die Motorhaube geoeffnet, um dem Motor den guten Stoff zukommen zu lassen.

feliz navidad


Ein frohes Fest an alle daheim gebliebenen. Ich werde mich jetzt nicht bemuehen hier irgendwelche Namen aufzufuehren, moegen sich alle angesprochen fuehlen. Ein explizierter Gruss an meine Eltern.

Ja, momentan befinden wir uns in Copacabana am Titicacasee. Der Ort der dem auf der anderen Seite des Kontinents den Namen gab. Wie Gernot schrieb: ein relaxter Hippiort. Wirklich sehr entspannt. Fuer bolivianische Verhaeltnisse wohl recht teuer, fuer europaeische schoen guenstig. Gestern gab es ordentliche Caipis fuer achtzig euro-cent.

Vorgestern sind wir zwei ein wenig auf einigen Felsen der Halbinsel herumgeklettert. Da gibt es ein paar Wallfahrtsorte. Diese sind eigentlich nicht sehenswert, alles gleicht eher einer gigantischen Muellhalde. Die Pilger machen neben den Wegen ihre kleinen und grossen Geschaefte und schmeissen jeglichen Unrat in die eigentlich sehr schoene Natur. Wir bewegten uns Abseits des Trubels und konnten die Natur geniessen. Der See an sich hat sehr klares Wasser, am Strand haeufig aber angeschwemmter Unrat. Die Kueste, oder besser das Ufer ist von vielen verschiedenen Vogelarten, Schmetterlingen und wohl auch Guerteltieren besiedelt - ach ja, Menschen gibts auch. Das Ablichten eines fliegenden Kolibris gestalltet sich leider recht schwierig. Ein Guerteltier hatten einige Indios tot auf dem Tisch liegen. Das braechte wohl Glueck - wahrscheinlich nicht fuer das Guerteltier. Vielleicht kann ich so nen flinken Gesellen mal lebendig fotografieren.
Neben Felsen gibt es hier sehr viele Steine aus verschiedenen Erdzeitaltern. Gestern haben wir ein paar schoene geologische Funde gemacht. Fossilien gab es auch ein paar. Falls wir an der Grenze festgenommen werden sollten, dann waren es wohl wertvolle Objekte.

Des Nachts gibt es meistens Regen und Gewitter, die Tage sind allerdings herrlich. Schoene Hoehensonne, ohne Sonnenschutz aber eher Grillzeit.
Ich finde dieses Weihnachtsfest wirklich gut - mal keine Geschenke organisieren. Leider auch keine bekommen...

Donnerstag, 21. Dezember 2006

puno

Momentan sitzen wir in einem ziemlich lauten Internetcafe. Hier laufen zwei oder drei Radiosender gleichzeitig. Ach ja, die Stadt heisst Puno, liegt ca. 3820m ueber dem Meeresspiegel am Titikakasee. Enge, laute Strassen praegen das Stadtbild. Hostelzimmer sind entweder duennbefenstert an der Strasse und dementsprechend akustisch unvorteilhaft oder die Zimmer liegen Saergen gleich im Inneren der Haeuser. Dort kann die Feuchtigkeit der intergrierten Baeder nicht abziehen und es entwickelt sich ein muffiges Aroma. Wir haben laut geschlafen. Alles was besser ist, moechte mein Geldbeutel nicht finanzieren.

Nachdem wir von Cusco aus nach Urubamba aufgebrochen sind, haben wir uns in ein Hostel einquartiert. Der Betreiber oder Betreuer war ein komischer Kautz. Er hat tagsueber Bier getrunken und des Nachts unter der Treppe mit Fernseher geschlafen. Gelegentlich war er nicht aufzufinden, so dass man in das Hostel einbrechen musste und nicht warm duschen konnte. Position und Funktion der Tuersicherung (Schieber) hatten wir uns gluecklicherweise von innen angeschaut. Der Rest war nur noch etwas Druecken und hebeln.
Zuerst wurde uns ein Doppelzimmer an der Strasse angeboten, welches wir ablehnten und uns fuer ein anderes zum Hinterhof hinaus entschieden. Ein Fehler wie sich spaeter herausstellte.
Am Ankunftstag kauften wir ein bischen Nahrung und liessen die Umhaengetasche von Katja bei einem echten peruanischen Schneider reparieren. Ja Anne, du hast gepfuscht! Man muss bemerken, das es sich bei der Tasche um echte Handarbeit von Katjas Schwester handelt. Anne konnte ja nicht wissen, dass das Taeschlein mehrer Kilo diversen Zeugs tragen muss. So gaben ein paar Naehte am Tragegurt nach. Dies beintraechtigte auf Grund der Naehredundanz zwar nicht die Funktion, wohl aber die Aesthetik.
Wie gesagt, der Schneider hat jetzt die Originalitaet zerstoert, aber sie ist jetzt vier Soles mehr wert.
Abends gab es lecker Salat - Iberia sei Dank fuer Oel und Gewuerze. Des nachts machte sich dann die brutale Gemeinheit der Oertlichkeit bemerkbar. Eigentlich fing es tagsueber ganz unscheinbar an. Ein kleines Insekt an einer kurz zuvor erstandenen Tasche, dem wir aber keine groessere Aufmerksamkeit schenkten. Nachts krabbelte es ploetzlich unter meiner Decke, ich griff zu, machte das Licht an und verfrachtete das Viech in eine fast geleerteWasserflasche. Una pulga. Ein Floh. Man kann sich vorstellen wie unsere Gesichter aussahen. Die Hoffnung, dass es sich um ein Einzelindividuum auf Irrwegen handelte verflog dann waehrend der naechsten Stunden. Katja hat schoene allergische Reaktionen auf die Bisse, ich gluecklicherweise nicht. Des morgens sind wir umgezogen und wurden auch nicht weiter behelligt.

Tagsueber wanderten wir dann in die Berge. Mein Ziel war eine Schneeballschlacht auf dem 5000er Gletscher. Aber die Zeit reichte nicht. Unglaubliche Landschaften, Kolibris, andere Voegel und Kuehe ergoetzten unser Auge. Die Kuehe sind fast so hoch gestiegen wie wir - man konnte das an Frassspuren sowie deren Endproduklte erkennen. An dem Tag selbst hielten sich die Rinder in tieferen Regionen auf. Wir mussten da auch zwischen den Tieren hindurch, was, da man in Kassel ja selten echte Kuehe trifft, anfangs etwas mulmige Gefuehle aufkommen liess. Aber das Vieh war nur neuigierig und ziemlich entspannt.
Herrliche Andenlandschaft und gutes Wetter liessen die Nacht vergessen. Auf dem Rueckweg haben wir auch noch Rudi Ruessel getroffen. Ein aeusserst neugieriges Hausschwein. Es floesste uns mit seiner Art Respekt ein. Dann erlebten wir noch den Kampf Junge gegen Jungbulle. Der Jungbulle war ausgerissen und ein vielleicht zehnjaehriger Bub versuchte ihn zurueckzudraengen. Das Rind war viel groesser, etwa gleich schnell und gegen Steinwuerfe an den Schaedel resistent. Der Knirps hatte maechtig Mut, verlor aber das Gefecht. Der Bulle aeste letztendlich auf einem Privatgrundstueck und der Junge sass erschoepft daneben.

Abends bestellte ich ein halbes Huehnchen. Ich hab noch nie ein so grosses halbes Huhn auf dem Teller gehabt - es schien auch aelter als unsere Brathaehnchen. Aufgegessen habe ich nicht, was mir etwas peinlich war.
Uebrigens ist in Peru das Rauchen an allen oeffentlichen Orten verboten - dies mal an die deutsche Politik. Ansonsten sieht man fast nur Touris mit Zigaretten, ne Kostenfrage schaetze ich. Viele Hunde gibts. Wenn jemand Angst vor Hunden hat, verliert er die hier. Die Koeter sind oft struppig und verranzt, aber meist entspannt. Es gibt wahrscheinlich pro Peruaner drei Hunde.
Von Urubamba aus gings dann per oeffentlichem Bus (Collectivo) nach Cuscvo zurueck. Von dort dann per Zug nach Puno. Die Landschaft liess die 10 stuendige Fahrt schnell vergehen.
So, jetzt geht es nach Bolivien - Copacabana. Auch am Titikakasee. Weitere Fotos demnaechst.

Aktion Machu Picchu

Ja ich war letztendlich auf dem Machu Picchu, aber das ist auch schon wieder eine spezielle Peru-Geschichte. Erstens alles, was sich touristisch ausschlachten laesst, wird auch genutzt und auf einmal wird statt der freundlichen Waehrung Soles (1 Euro ca. 4 Soles) das Zeichen fuer US$ hingeschrieben.
Irgendwie waren wir im Vorfeld etwas verpeilt, wahrscheinlich wegen der Hoehe in Cusco und so habe ich mich erst am Samstagnachmittag entschieden, am Sonntag zum Machu Picchu zu fahren. Und so konnte man kein Zugticket mehr im Voraus kaufen. Uebrigens darf man den einheimischen Zug schon mal gar nicht benutzen und der guenstigste Tarif 44 US$ hat so unmoegliche Fahrzeiten, dass man in dem Dorf unterhalb des MP 2 Tage uebernachten muss.
Egal, man ist nur einmal da und angeblich kann man morgens noch Tickets am Bahnhof kaufen. Der zweitguenstigste Tarif fuer 68 US$ startet um 6:15 also waren wir um 5:30 am Bahnhof. Christian ist dann wieder ins Hostel gefahren und ich hab gewartet. Es ist tatsaechlich so, dass dort eine Person Tickets vekauft und die hat es nicht geschafft, in einer dreiviertel Stunde ca. 10 Tickets zu verkaufen. Der Zug faehrt natuerlich puenktlich ab, auch wenn noch Plaetze frei sind und noch Leute mitfahren wollen. Warum?
Man kann das erste Stueck ja auch mit einem bereits wartenden Taxifahrer zuruecklegen und dann immer noch denselben Zug erwischen - also ich wuerde da mal irgendeine Art von Zusammenarbit vermuten. Da man aber rauf will, werden kurzentschlossen Gruppen von gleichgesinnten Touristen gebildet. In unserem Fall ein schweizer Paerchen, eine Englaenderin, ein Australier und ich. Zusammengequetscht 1,5 Stunden bis Ollantaytambo gefahren und nett unterhalten.
Man spart auch zwei Stunden langweilige Zugfahrt, wie ich auf der Rueckfahrt mitbekommen habe. Jedenfalls kann man in Ollantaytambo dann noch Tickets kaufen, kostet aber genausoviel wie von Cusco aus, wenn man den gleichen Zug nehmen will. Deshalb hat die Zuggesellschaft auch keinen Grund, mehr Personal oder bessere Rechner hinzustellen. Und zum Glueck habe ich dann das letzte Ticket fuer die Rueckfahrt fuer denselben Tag bekommen. Die Schweizer wollten sowieso noch einen Tag uebernachtn und die beiden nach mir mussten dann noch mehr Geld hinblaettern und hatten effektiv noch weniger Zeit oben auf dem Berg.
Die Zugfahrt war erstmal toll.Man faehrt in einem engen Tal durch mehrere Klimazonen, weil man immer weiter hinabfaehrt. Also man sieht Ackerbau, dann Kakteen und Felsen und schliesslich so eine Art Bergregenwald.
In Aguas Callientes angekommen darf man weitere 12 US$ bezahlen fuer einen Bus, der einen hochfaehrt oder hochlaufen. Ich habe die zweite Variante gewaehlt, auch wenn es anstrengend und zeitraubend war. Aber immerhin habe ich auf dem Weg ein paar Schmetterlinge gesehen und konnte mal ohne die gesamte Meute von Touristen und fliegenden Haendlern sein. Das lustige ist, dass dann ploetzlich ein peruanischer Junge von oben herbageschossen kommt, mit echt leichter Fussbekleidung und buntem Inkaumhang, der versucht, scneller zu sein als der Bus abwaerts. Dann winkt er immer den Touristen zu, wenn der Bus die naechste Serpemtine passiert hat. Und ich denke, die schaffen das wirklich und versuchen unten Trinkgeld zu kassieren.
Oben angekommen beahlt man nochmal 120 Soles Eintritt, aber dann ist man wirklich drin! Ist schon echt herrlich dort oben,vor allem wenn man das letzte stueck selbst zurueckgelegt hat. Das Gelaende ist riesig und so verlaeuft sich die Menge an Touristen. Was man beobachten konnte, waren weniger die ganzen auslaendischen Toristen, sondern lustige peruanische Reisegesellschaften, vom Vorschulalter bis zur Rentnerfahrt. Das witzige war, dass die alle einen gut ausgebildeten Fuehrer hatten, im Gegensatz zu mir. Aber das hat sie nicht sonderlich interessiert, sondern sie haben sich immer vor irgendwelchen Steinhaufen in Gruppen postiert.
Leider ist dieses ganze Freilichtmuseum ohne grossartige Beschriftungen und ich hatte den Lonely Planet im Hostel gelassen. Man kann dann auch noch vom plateau aus zwei weitere berge erklimmen, um dieses typische foto zu schiessen, was jeder kennt. ich hab wegen der zeit leider nur den kleineren geschafft,weil ich mir auch noch die einzelnen gebaeude anschauen wollte. ja und dann bin ich irgendwann wieder runtergelaufen, um den zug zu bekommen. das wetter hat super mitgespielt, einen tag vorher und einen tag nachher hatten wir voll schlechtes wetter in cusco. dummerweise hatte ich die sonnencreme vergessen und so hatte ich dann von christian am abend einen neuen spitznamen bekommen paprikatja.

Montag, 18. Dezember 2006

Cusco


Nachdem wir uns gestern einen entspannten Tag geleistet haben, ist Katja heute zum Machupichu - oder wie auch immer das geschrieben wird- gefahren. Ich habe mich noerdlich von Cusco auf einen Berg gewagt. Dabei ging mir maechtig die Pumpe - war irgendwie ziemlich hoch. Die Landschaft war allerdings eindrucksvoll. Sogar einige Tiere habe ich zu Gesicht bekommen und auch das eine oder andere Foto duerfte geworden sein. Den Kondor hab ich leider nicht aus der Naehe erwischt. Als ich die letzten Meter zum grasbewachsenen Gipfel hochaechste, sah ich ihn noch weggleiten. Oben wollte ich etwas laenger pausieren, dann aber zog ein Gewitter auf und das Grollen des Donners animierte mich zum Abstieg. Richtig nass geworden bin ich gluecklicherweise nicht. Somit hatte ich ca. 7 Stunden Fussmarsch hinter mir, dabei bin ich an einigen alten Inkastaetten vorbeigekommen. Die alten Inkas haben hier, wie ueberall, riesige Steine behauen und passgenau aufeinander gesetzt. Die Erdbeben ueberstehen diese Strukturen, ganz im Gegensatz zu den Nachfolgebauten.
Morgen werden wir dann wahrscheinlich zu einer mehrtaegigen Treckingtour aufbrechen und somit nichts veroeffentlichen.

Samstag, 16. Dezember 2006

Nazca


Nachdem Fruehstueck in Pisco wollte Katja unbedingt mit dem Mototaxi zum Bus fahren. Gesagt getan. Den Daumen raus und mit zwei fetten Rucksaecken hineingequetscht in das winzige Gefaehrt. Es ging ueber Stock und Stein, ueber Fussgaengerueberwege bis hin zum eigentlichen Abfahrtsort. Dort befand sich allerdings eine Baustelle und kein Bus fuhr. Grosse Augen, mittel Panik. Wir wurden dann sogar noch vom lokalen Fernsehen interviewt. Viele Menschen in Peru verbrennen ihren Muell auf der Strasse und so wurden wir GRINGOS in die Umfrage -pro/contra einbezogen.
Letztendlich war es dann doch geschafft, der Bus wurde bestiegen und es ging ueber Ica nach Nazca.

Der Grund unseres Besuches in Nazca war vor allem die Tatsache, dass vor ca. 2500 Jahren irgendwelche Leute eigentuemliche Striche und Linien, Figuren und Geoglyphen in die Wueste geritzt haben.
Beim Eintreffen am Busbahnhof die uebliche Klientel. Dann Hotel besorgt und auf die Suche nach einem Flugveranstalter gemacht. Wie immer mehrere Angebote eingeholt und dann uebers Ohr gehauen worden. Der Flug war Klasse und entgegen der achtzigprozentigen Uebelkeitswahrscheinlichkeit ging es allen Passagieren gut. (Bild Siehe oben - Kolibri).
Nach dem Flug wurden wir noch in ein oertliches Museum und in eine Keramikwerkstatt (beste Faelschungen von Nazcakeramik) verfrachtet. Das war sehr informativ.
Da wir bis zu unserer Abreise nach Cusco noch mehrere Stunden Zeit zur Verfuegung hatten, besuchten wir noch einen alten Nazca-Friedhof. Zur Seite gestellt wurde uns Janssen, ein ausgebildeter Archaeologe. Der konnte ziemlich gut Deutsch (alles aus Buechern).
Er erzaehlte uns viel wissenswertes ueber die Kulturen welche das Nazcagebiet besiedelten, ausserdem uebte er mit mir Spanisch, ich mit ihm Deutsch - am Ende haben wir noch im Hinterzimmer des Veranstalters ( Nasca Trails) Gitarre gespielt und geschwatzt. Ein schoener Nachmittag, welcher den 14 Stunden Busfahrt durch die Anden, nach Cusco, vorausging. Diese war fuer mich wieder schlaflos. Von einer Kurve in die naechste geschuettelt, Haufen von Geroell das immer wieder auf der Strasse lag (Steinschlag) und wunderschoene Landschaften, die leider erst morgens sichtbar wurden.
In Cusco fanden wir ein schoenes hostel gefunden mit Aussicht ueber die Stadt. Da wir uns heute an die Hoehe gewoehnen mussten waren wir ersteinmal Essen, Cocatee trinken und anschliessen 80 Minuten Ganzkoerpermassage.

Mittwoch, 13. Dezember 2006

von Robben, Pinguien und anderen Voegeln


Gestern haben wir uns eine gefuehrte Tour angetan. Diese umfasste eine Bootsfahrt zu den Islas Ballestas und eine kleine Rundreise auf der Peninsula Paracas. Das war das volle Programm - Seeloewen, Vogelviechzeuch (Pelikane, Pinguine, Kormorane, ¨Geier mit rotem Kopf¨), Wueste und Meer. Die Fotos sind Klasse aber leider koennt ihr die nicht sehen, weil ich so schlau war meinen Kartenleser nicht mitzunehm. Aber ich gehe davon aus, demnaechst Moeglichkeiten zur Datenuebertragung zu finden. Auf jeden Fall war der Bootstrip klasse. Eine gigantische Menge Voegel bevoelkert einige Felseninseln vor der Kueste. Die Nahrungsgrundlage sind unzaehlige Fische, die sich vom Plankton, welches der kalte Humboldtstrom traegt, ernaehren. Der kalte Strom kuehlt die Luft so sehr ab, dass keine Wolkenbildung moeglich ist und kaum Regen faellt. Somit ist die gesamte Kueste eine Wuestenlandschaft. Die Temperaturen liegen bei ca. 23 Grad Celsius. Der herrliche Sonnenschein kollorierte Katja in ein schoenes Rosa - trotz Sonnencreme.
Auf den Vogelinseln leben auch Seeloewen. Dieses Konglomerat aus Luft- und Saeugegetier erzeugt einen wohligen Geruch, aeh Gestank. Die Inseln sind dermassen vollgekackt (angeblich bis zu 50m Schichtdicke), dass Peru bis zum Einsatz von Kunstduengern weltgroesster Guanoexporteur war. Ich werde uebrigens Guano exportieren - wenn ich meine Jacke nicht wasche. Inzwischen sind die Meere allerdings recht leer gefischt, weil jetzt eben Peru der groesste Fischmehlexporteur ist. Die meisten von den Tieren dort sind auch vom Aussterben bedroht.
Heute gehts nach Nasca.

Pisco

Momentan verweilen wir in der schoenen Stadt Pisco.
Nachdem wir gestern hier mit dem Bus vorgefahren sind, wurden wir erst einmal ueberfallen. Und zwar von Kopfjaegern. Alle vom Tourismus partizipierenden Geschaefte versenden eifrige Helfer welche die Gaeste in die Oertlichkeiten komplimentieren sollen. Man ist von Hostelkopfjaegern umringt wenn man aus einem Ueberlandbus steigt :,, He Amigo, this hostel .. you know it from lonely planet (Reisefuehrer) .. is the best... Naja, drei verschiedene hostels = 9 verschiedene Kopfjaeger. Irgendwann steigt man dann in ein Auto und faehrt zu irgendeiner Unterkunft. Die hier in Pisco ist ok. In der Stadt dann aehnliches Spiel vor den Gaststaetten. He .. aleman? Da hab ich mir erstmal die Haare von einem peruanischen Friseur schneiden lassen. Vier Soles (ein Euro) hat es gekostet und der Mann gab sich richtig Muehe. Hat wohl selten Touris als Gaeste. Am Schluss hat es mich gewundert, dass er nicht noch ein Lineal und eine Wasserwaage rausgeholt hat. Inzwischen wird auch nur noch Katja hinterher gepfiffen. Die peruanischen Mototaxis, das sind dreiraedrige geschlossene Mopeds (peru. Aequivalent zum Krause Duo), haben zu diesem Zwecke sogar Hupen - die pfeiffen. Verkehrstechnisch ist Peru sowieso genial. Waschbretter als Strassen - teilweise aus Salz, Verkehrsregeln nicht existent, TUEV gibts nicht. Wir waren heute uebrigens den ganzen Tag auf Entdeckungstour. Dazu demnaechst mehr. Fotos kommen auch bald.

Montag, 11. Dezember 2006

empfang in lima

die "freundliche" dame von iberia hat dann auch von madrid aus wegen unserer voraussichtlichen verspaetung von 5 stunden in unserem hostel angerufen und geklaert, dass wir trotzdem abgeholt werden. unser chofer wuerde ein schild hochhalten mit meinem namen. und so wurden wir nach der passkontrolle (wieder mal die langsamste schlange erwischt) und der gepaeckentgegennahme (mein rucksack eines der letzten gepaeckstuecke, aber alles unversehrt) von einem mob ca. 500koepfigen mob aus peruanischen verwandten und bestellten taxifahrern empfangen und angeschrieen (taxi, hostel, cellulares=handy). mit uns waren noch zwei weitere flugzeuge gelandet.
ja und jetzt wackelten alle mit ihren schildern (ca 20x40 cm) hin und her und da sollten wir nun nach meinem namen suchen. christian hat die nadel im heuhaufen dann zuerst entdeckt und alles weitere war kein problem.
mami panchita - so heisst unser hostal fuer die erste nacht. sehr kleines und nettes familiaeres haus. zimmer mit fenster zum spanisch anmutenden innehof. hollaendischer chef, der uns gestern abend noch empfing und mit uns auf deutsch schwaetzte zum peruanischen bier. leider sind neben dem haus irgendwie bauarbeiten. mal sehen, ob wir noch eine nacht bleiben.

Anjekommn

Nach einer Spitzenlandung auf dem Flughafen von Lima sind wir nun also in Peru.
Alles fing 5.00 Uhr MEZ in Berlin an. Gemuetlich aufstehen, in aller Ruhe Zaehneputzen, gemuetlichst Schlafsaecke sowie uebriges Zeug zusammenpacken und dann auf den letzten Druecker, im Endspurt, in die U-Bahn hechten. Entspannt weiter zum Flughafen Tegel. Die dortigen Vorgaenge wie checkin und Sicherheitskontrolle habe ich ohne Problem ueberstanden, Katja musste allerdings ihre Schuhe ausziehen, da ein verdaechtiges Piepen moegliche terroristische Intentionen anzeigte. Meine Schuhe waren uebrigens von der gleichen Firma und selbes Modell - nur groesser - Was auch erklaert warum der Mann mit dem Maschinengewehr ungehindert ins Flugzeug kam, wohingegen sein Kollege mit dem Taschenrevolver nicht mitdurfte. Spass war beiseite. Irgendwann sind wir dann in Madrid zwischengelandet. Der Anschlussflug sollte ca. 1h spaeter gehen. Leider ticken die Uhren in Spanien etwas langsamer. es wurden 5 h daraus - jetzt weiss ich auch woher die 6 h Zeitunterschied zwischen Europa und Suedamerika kommen.
Bemerkenswert ist der Service und die Freundlichkeit bei Iberia - ja, hier die erste Werbung. Stuardessen und andere Angestellte von Iberia lachen grundsaetzlich nach unten. Um Sympatie zu bekunden werden Serviceangelegenheiten oft missmutig ausgefuehrt. Dies betrifft vor allem das Servieren des Bordessens. Klatsch, Teller auf den Tisch, nach unten gelacht und geguckt, als wùerde das Besteck gleich anderweitig eingesetzt.
Eine Freundin aeusserte sich vormals, dass diese Airline mit Abstand die aeltesten Flugbegleiterinnen hat - stimmt leider auch.
Ein Lob noch an den Piloten. Falls ich jemals wirklich Flugangst gehabt habe: sie ist nun weg.
Der Flug fand nachts statt. Ueber den aequatorialen Dschungeln tobten Gewitter, durch die wir im Zickzack flogen. Ein ziemlich toller Anblick - dazu Christian geschuettelt, nicht geruehrt. Danach gings wieder hoch, wahrscheinlich ueber die Anden - da gelang es mir erstmals etwas zu schlafen. Der Landeanflug auf Lima war das beste. Der Kaeptn ging von mehreren tausend Metern auf 33 m ueber Null im Sturzflug. Mein Magen hing in der Stirn - somit habe ich meine Zollpapiere, die kurz zuvor im Flugzeug verteilt wurden, mit dem Magen geschrieben. Am Ende erfolgte das recht sanfte Aufsetzen und das Klatschen der Passagiere - es erstarb jedoch sofort bei der Vollbremsung.
Gruesse an alle

Dienstag, 5. Dezember 2006

Ja, noch 5 Kästchen aufmachen, dann fliegen wir auf die andere Seite der Erde. Meine Mutter hat mir praktischerweise dieses Jahr einen postkartengroßen Weihnachtskalender geschickt, den kann ich dann sogar mitnehmen.