Montag, 11. Dezember 2006

Anjekommn

Nach einer Spitzenlandung auf dem Flughafen von Lima sind wir nun also in Peru.
Alles fing 5.00 Uhr MEZ in Berlin an. Gemuetlich aufstehen, in aller Ruhe Zaehneputzen, gemuetlichst Schlafsaecke sowie uebriges Zeug zusammenpacken und dann auf den letzten Druecker, im Endspurt, in die U-Bahn hechten. Entspannt weiter zum Flughafen Tegel. Die dortigen Vorgaenge wie checkin und Sicherheitskontrolle habe ich ohne Problem ueberstanden, Katja musste allerdings ihre Schuhe ausziehen, da ein verdaechtiges Piepen moegliche terroristische Intentionen anzeigte. Meine Schuhe waren uebrigens von der gleichen Firma und selbes Modell - nur groesser - Was auch erklaert warum der Mann mit dem Maschinengewehr ungehindert ins Flugzeug kam, wohingegen sein Kollege mit dem Taschenrevolver nicht mitdurfte. Spass war beiseite. Irgendwann sind wir dann in Madrid zwischengelandet. Der Anschlussflug sollte ca. 1h spaeter gehen. Leider ticken die Uhren in Spanien etwas langsamer. es wurden 5 h daraus - jetzt weiss ich auch woher die 6 h Zeitunterschied zwischen Europa und Suedamerika kommen.
Bemerkenswert ist der Service und die Freundlichkeit bei Iberia - ja, hier die erste Werbung. Stuardessen und andere Angestellte von Iberia lachen grundsaetzlich nach unten. Um Sympatie zu bekunden werden Serviceangelegenheiten oft missmutig ausgefuehrt. Dies betrifft vor allem das Servieren des Bordessens. Klatsch, Teller auf den Tisch, nach unten gelacht und geguckt, als wùerde das Besteck gleich anderweitig eingesetzt.
Eine Freundin aeusserte sich vormals, dass diese Airline mit Abstand die aeltesten Flugbegleiterinnen hat - stimmt leider auch.
Ein Lob noch an den Piloten. Falls ich jemals wirklich Flugangst gehabt habe: sie ist nun weg.
Der Flug fand nachts statt. Ueber den aequatorialen Dschungeln tobten Gewitter, durch die wir im Zickzack flogen. Ein ziemlich toller Anblick - dazu Christian geschuettelt, nicht geruehrt. Danach gings wieder hoch, wahrscheinlich ueber die Anden - da gelang es mir erstmals etwas zu schlafen. Der Landeanflug auf Lima war das beste. Der Kaeptn ging von mehreren tausend Metern auf 33 m ueber Null im Sturzflug. Mein Magen hing in der Stirn - somit habe ich meine Zollpapiere, die kurz zuvor im Flugzeug verteilt wurden, mit dem Magen geschrieben. Am Ende erfolgte das recht sanfte Aufsetzen und das Klatschen der Passagiere - es erstarb jedoch sofort bei der Vollbremsung.
Gruesse an alle

1 Comments:

At 12 Dezember, 2006 23:11, Anonymous Anonym said...

harharhar...das kann ich nur bestaetigen - meine flugangst ist auch weg, weil....!
stuerzfluege sind suedamerika das schoenste und beste...ohne diesen wuerde kaum einer fliegen...hehehe.
schoen das ihr angekommen seid. welcome south america. uerbigend ist iberia eine one-way fluggesellschaft...
viel glueck und kampfgeist wuenscht euch carsten

 

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